Almdorf Seinerzeit – Kärnten pur mit traditionellen Almhütten, urigen Restaurants und ursprünglichen Nahrungsmitteln

Das Almdorf Seinerzeit auf der Fellacheralm bei Bad Kleinkirchheim steht für Ursprünglichkeit, Tradition und Hochklassigkeit. Einzigartige Chalets, urige Almhütten und ebensolche Restaurants, der auf die Jahreszeiten abgestimmte Alm Spa, die natürlichen Teiche sowie das einmalige Hüttenwirtservice lassen die Herzen Erholungssuchender höher schlagen.


Kulinarik im Almdorf Seinerzeit
Der Hüttenwirt tischt je nach Wunsch in der Almhütte, dem Jagdhaus oder im Chalet Frühstück und klassische Hüttengerichte auf.


Das g´miatliche Gasthaus Fellacher bietet rustikale Kärntner Schmankerlküche – auch auf der schönen Sommerterrasse.


Die Holzknechthütte ist zwar das kleinste Restaurant der Welt, bietet aber für bis zu 4 Personen einen großartigen Blick über das Tal!


Im kleinen, feinen Weinkeller kann man einen entspannten Tag mit einem feinen Menü und persönlicher Atmosphäre ausklingen lassen. Der Küchenchef verwöhnt persönlich am offenen Kamin und spart auch nicht mit großartigen Weinen.


Als kulinarische Extra kommen Großmutters Palatschinken mit selbstgemachter Marillenmarmelade auf den Tisch!


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Alte Sorten im neuen Beet
Seit Sommerbeginn widmet sich das Team des Almdorf Seinerzeit mit großer Leidenschaft der Aufzucht alter Sorten nach dem Mondkalender und bietet seinen Gästen damit ursprünglichste Nahrungsmittel und puren Genuss im Einklang mit der Natur.
Artenschutz und die zu bewahrende Vielfalt an Nutzpflanzen ist eine wichtige Grundlage unseres Lebens und das Aussterben von alten Sorten ein unwiederbringlicher Verlust. Das Jahr 2015 wurde seitens der Vereinten Nationen sogar unter das Thema "Biologische Vielfalt für eine nachhaltige Entwicklung" gestellt. Nachhaltige Entwicklungsziele setzt man sich auch seit jeher im Almdorf Seinerzeit, wodurch man sich stetig mit der Thematik des biologischen Kulturguts auseinandersetzt.

Im Rahmen der umfassenden Erweiterung des Chaletdorfs, die im Sommer 2015 abgeschlossen sein wird, entschied man sich daher auch für die Anlage eines 80 m² großen biologischen Gartens, welcher in Zusammenarbeit mit dem Kräuterdorf Irschen entstand. Ganz nach dem Motto der „Arche Noah“, der Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung, „Aufessen was wir retten wollen!“ wird altes Saatgut verschiedener Gemüse-, Obst- und Kräutersorten unter den Voraussetzungen von Nachhaltigkeit, Natürlichkeit und Qualität Seite an Seite angepflanzt und weiterverarbeitet. Bei sogenannten Mischkulturen werden Sorten mit verschiedener Reifezeit, sprich stark- und schwachzehrende sowie flach- und tiefwurzelnde Pflanzen, auf gleichem Beet angebaut. Das so entstandene Mikroklima fördert das überaus vielfältige Bodenleben und das gegenseitige Wachstum, wie bspw. im Zusammenspiel der genügsamen Rüben und dem nährstoffraubenden Mangold erkennbar. Des Weiteren fördern Wurzelausscheidungen der Möhre das Wachstum der Erbse, Salatgeruch hält den Erdfloh ab und Lauch verhindert bei Erdbeeren den Befall durch Schimmel, Schnecken und andere Schädlinge.

Säen, Setzen und Pflanzen nach den Sternen

Neben dem Konzept der Mischkulturen finden auch das Mondalter und der Mondstand im Tierkreis wieder vermehrt Beachtung. Mit Hilfe der Mondrhythmen möchte man im Almdorf Seinerzeit „zu einem dynamischen Gleichgewicht in der Natur zurückfinden, um vor allem auch von der übertriebenen Anwendung chemischer Pestizide und Düngemittel abzurücken.“ so Christine Knapp. „Mit Hilfe der Tierkreiszeichen, unter Berücksichtigung des Mondstandes, ordnen wir entsprechende Wirkungen zu. Bei abnehmendem Mond bspw. ziehen die Säfte mehr zur Wurzel, die Erde ist dadurch aufnahmefähig und atmet im wahrsten Sinne des Wortes ein. Deshalb sollte Gemüse, das unter der Erde wächst, bei abnehmendem Mond gepflanzt oder gesät werden. Was die Wahl des richtigen Sternzeichens (Tierkreis) betrifft kommt es darauf an, welchen Wunsch wir an die Pflanze haben. Widder, Löwe und Schütze sind z.B. sogenannte Fruchttage, an denen wir Tomaten, Bohnen, Kürbis, Erdbeeren etc. setzen würden.“ führt Knapp, die sich gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter dem Thema eingehend gewidmet hat, aus. Gäste des Hauses dürfen sich ab nun also auch über eine individuelle Gartenführung freuen, bei der man mehr über Anbau und die Aufzucht alter Sorten sowie über die Rhythmen des Mondkalenders erfährt. Je nach Saison, Geschmack und Laune inklusive einzigartiger Kost- und Duftproben.

Weitere Informationen unter www.almdorf.com

Fotos: Almdorf Seinerzeit