Vegane Küchentipps von den Köchen der ARCOTEL Hotels

Vegane Ernährung erlebt einen wahren Boom. Die Köche der Arcotel Hotels lassen an ihren Erkenntnissen teilhaben und geben wertvolle Tipps! 

1. Ganzheitlich denken! Wer abwechslungsreiche, schmackhafte vegane Küche kochen möchte, sollte das Thema ganzheitlich aufgreifen und sich bewusst machen, in welchen Lebensmitteln tierische Inhaltsstoffe vorhanden sind. Es ist nötig, neue Produkte und Kenntnisse über deren Zubereitung zu erlangen. Das umfasst neben dem eigentlichen Gericht auch Beilagen, wie Brot, Dip oder Getränke etc. Denn auch Weine enthalten tierische Bestandteile.

 

2. Langsam starten! Zum Anfang sollten angehende Veganköche mit bekannten Lebensmitteln experimentieren und nach und nach neue Zutaten ergänzen. Denn z.B. kann das Anbraten ohne Butter oder das Auffüllen der Suppen mit Milchersatz zur unerwarteten Herausforderung werden.

 

3. Geduldig sein! Ob selbstgemachter Saitan oder Eiweiß aus Leinsamen: Nicht alles gelingt auf Anhieb oder schmeckt, wie es von herkömmlichen Produkten zu erwarten ist. Beispielsweise bei Soja, erklärt Johann Schwarz, Küchenchef im ARCOTEL Kaiserwasser Wien, sei die Qualität des Produkts mitentscheidend, schnell passieren Fehler im Garbereich. Daher sollte genug Vorlaufzeit eingeplant werden, um sich mit veganen Produkten vertraut zu machen.

 

4. Kreativ sein! Probierfreudigkeit und Experimentierfreudigkeit dürfen nicht fehlen. Saitan, Tofu, Sojafleisch eignen sich zwar gut zur Ergänzung von Gemüse und Getreide, aber vegane Gerichte müssen nicht zwangsläufig einen Fleischersatz beinhalten. Gemüse bietet mehr Möglichkeiten als mancher denkt: Das fängt bei Broccolistielen an und geht bis zu Blumenkohlblättern, die verarbeitet werden können. Und wenn die Verarbeitung vom Eiweißersatz aus Leinsamen nicht klappt, lassen sich zum Beispiel Alternativen wie Bohnenwasser finden.

 

5. Grundausstattung anschaffen! Seitan, vegane Molkereiprodukte, Lupinen (veganes Ei) sowie Getreide- und Gemüsesorten sollten in keiner veganen Küche fehlen. Aber auch Mandelmus, Rauchsalz (Würzsalze), Sojasauce, frische Kräuter, Gemüsebrühe, Räuchermehl und Hülsenfrüchte bieten eine gute Basis. Besonders vielseitig und gleichzeitig einfach in der Zubereitung ist Tofu.

 

6. Höhere Ausgaben planen! Es gibt zwar immer mehr Bio-Läden die vegane Produkte führen, aber vor allem Ersatzprodukte sind teurer. Und Achtung, nicht alle nötigen Lebensmittel lassen sich aus regionaler Herstellung beziehen.

 

7. Gesund kochen! Der Bedarf an „tierischen“ Vitaminen wie D, B2 und B12 sowie an Eisen, Kalzium, Zink und Jod muss auch bei Veganern abgedeckt werden – daher sollte nicht zu einseitig gekocht werden. Nichtsdestotrotz ist eine gelegentliche vegane Ernährung für Nicht-Veganer definitiv gut für die Gesundheit. Das sieht auch Thomas Kreft, Food & Beverage Manager aus dem ARCOTEL John F Berlin so: „Der Mensch muss nicht jeden Tag Fleisch essen, daher sind die veganen Gerichte ein prima Ausgleich, der auch dem Körper(-gefühl) zugutekommt.“

 

Das aktuelle veganes Menü in den ARCOTEL Hotels finden Sie hier:  www.arcotelhotels.com/de/vegan/

 

Über ARCOTEL Hotels

Die ARCOTEL Unternehmensgruppe positioniert sich mit derzeit 10 Hotels in Österreich, Deutschland und Kroatien in der Business- und Stadthotellerie. Das familiengeführte Unternehmen, gegründet 1989 in Wien, legt besonderen Wert auf ein persönliches und individuelles Umfeld mit internationalem Standard und Top-Qualität. Die Gruppe beschäftigt derzeit 810 Mitarbeiter als begeistertes Team. ARCOTEL Hotels bieten Frühstück für Veganer, vegane Menüs sowie Veranstaltungen, wie z.B. veganes Grillen im Wiener ARCOTEL Kaiserwasser.

 

 Uno Restaurant im ARCOTEL Kaiserwasser Wien

Wagramer Straße 8
1220 Wien
Tel: 01/22424-866
Mail: restaurantuno@arcotelhotels.com

Öffnungszeiten:
Täglich 6:30-10:00, 12:00-14:30 und 18:00-22:30

www.restaurantuno.at

 

Foto: ARCOTEL Kaiserwasser Wien /ARCOTEL Hotels