„Pichlmaier’s Zum Herkner“ - Eine Wiener Gasthauslegende wird aus dem Dornröschenschlaf geweckt

Durch Zufall entdeckte Martin Pichlmaier – Gastronom aus Leib und Seele - das Traditiongasthaus „Zum Herkner“ am Fuße des Wienerwaldes. Jahre später, nachdem er in zahlreichen Spitzengastronomie-Häusern gearbeitet hat, kehrt er nun als neuer Besitzer des bekannten Gasthauses zurück und erfüllt sich zusammen mit seinem Bruder Werner und seiner Frau Christiane einen Traum.

 

War „Zum Herkner“ stets ein Familienbetrieb, wird diese Tradition wieder fortgesetzt, denn auch Pichlmaiers Vater, der als renommierter Koch über die Grenzen der Steiermark bekannt ist sowie seine Mutter werden auch bei Pichlmaiers neuem „Juwel“ mit ihren langjährigen Erfahrungen aus dem eigenen Betrieb zur Seite stehen.

 

So ist zum Beispiel das berühmte Gulasch von seinem Vater ein Fixstarter auf der Speisekarte aber auch die steirische Gastro-Seele der gesamten Familie Pichlmaier wird also nicht nur in das eine oder andere Gericht einfließen sondern im gesamten neuen „Herzstück“ von Martin Pichlmaier zu spüren sein.

 

Zwei Jahre lang waren die Pforten an der Dornbacher Straße 123 geschlossen und sind nun nach intensiver Umbauphase als „Pichlmaiers Zum Herkner“ neu eröffnet worden.

 

Durch die Renovierung wird das Herkner-Haus nun aus seinem Dornröschenschlaf geweckt. Hauptaugenmerk wurde auf ursprüngliche Grundrisse und Einrichtungsmaterialien gelegt, wobei die Bretschneider-Schank aus den 1950er Jahren Prunkstück und „Seele“ der Stube ist.

Aber nicht nur das: Wie es sich für ein echtes Wiener Gasthaus gehört, ist die gemütliche Pawlatschen natürlich ebenfalls restauriert worden.

 

Der Festsaal mit den weiteren Eventräumlichkeiten und einem „Private Table“ auf der zweiten Etage, die insgesamt für 90 Personen Platz bieten, werden ebenfalls „bespielt“. 

 


Der gekonnte Bruch mit dem Vintage-Mobiliar wurde durch zeitgenössische Stücke österreichischen Designs geschaffen: so bilden Naturmaterialien gepaart mit modernen Elementen heimischer Hersteller ein harmonisches Erscheinungsbild.

 

Auch bei den Uniformen spielt die „Steiermark-Connection“ eine große Rolle: Die Uniformen sind von der steirischen Modedesignerin Eva Poleschinski – Inhaberin des Labels „ep_anoui by Eva Poleschinski“ – eingekleidet.

 

“Bei den Uniformen war es mir wichtig, ausgehend von  dem klassischen Anzug (als Anlehnung an die „Alt-Wiener Tradition“), durch klare Schnittführungen und einen Texturen Mix in Graunuancen eine Synergie mit dem neuen Interieur entstehen zu lassen“, so die Designerin.

 

Doch was wäre die Renaissance einer Legende, wenn nicht die Speisekarte alle (Wiener) Stückerl’n spielen würde?

 

Hier trifft sich moderne, österreichische Küche mit Klassikern, wie Tellerfleisch, Krautfleckerln, Gulasch nach dem Rezept seines Vaters, Apfel- und Topfenstrudel und vieles mehr.

 

Dass die Zutaten regional eingekauft werden, versteht sich von selbst.

 

Die Weinkarte (ca. 130 Positionen) ist ebenfalls mit vielen unterschiedlichen Jahrgängen heimischer Winzer ausgestattet, für den Kaffeegenuß sorgt die Grazer Kaffeeschmiede „Barista’s“. 

 

„Wir vereinen die hundertjährige Tradition des Hauses, das den längst vergessenen Wienerwald Charme ausstrahlt mit den Raffinessen gehobener Gastronomie.

Darüber hinaus wird es bei uns das Aufsteirern im Gastgarten und zahlreiche andere Events für Wein- und Gourmetliebhaber geben“, ergänzt Martin Pichlmaier.

  


 

 „Pichlmaier’s Zum Herkner“
Dornbacherstrasse 123
1170 Wien

Telefon: 01 480 1228
pichlmaiers@zumherkner.at
www.zumherkner.at

 

 ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag bis Montag: von 11.30 bis 22.00, durchgehende Küche

Dienstag und Mittwoch geschlossen

ANFAHRT

Straßenbahn 43, bis Endstation Neuwaldegg Parkzone: Wochentags 9.00 bis 19.00

SITZPLÄTZE

Innenraum: 120 Plätze
Hauptraum: 60 Plätze