Lukas Hochmuth, Barsupervisor der D-Bar im The Ritz Carlton, Vienna, über sein Bar-Team, sein Getränke-Repertoire und seinen Flirtfaktor

Herr Hochmuth, Sie sind ja bereits ein „Urgestein“ (Smile) in der D-Bar des The Ritz Carlton, Vienna und bereits seit der Eröffnung im Jahr 2012 an der Barfront. (Wir vermerken: Herr Hochmuth ist 24 Jahre alt! )Was hat sich seit diesem Zeitpunkt getan? Wie nimmt das Wiener und internationale Publikum die D-Bar wahr?
Sehr schmeichelhaft ausgedrückt. In der Tat bin ich in der D-Bar und unserer Atmosphere Rooftop Bar schon seit der pre-opening Phase am werken. In beiden Bars haben wir uns eine großartige Entwicklung erarbeitet sowie einen sehr guten Stammgästekreis aufgebaut, auf den wir sehr stolz sind. Das Gourmetmagazin Falstaff dankte uns durch einen Award für die harte Arbeit und kürte uns zur„Hotelbar des Jahres“.

Ab dem ersten Tag als ich die Bars betrat sind sie mir durch ihr einzigartiges Ambiente als „Rohdiamanten“ ans Herz gewachsen, welche wir über die Jahre geschliffen haben, und wir in nächster Zeit weiterhin verfeinern werden.
Das Herz der D-Bar ist jedoch nicht das Ambiente, sondern unser großartiges internationales Bar-Team, auf welches ich sehr stolz bin. Genauso wie unser Haus internationales Publikum genießt, haben wir Mitarbeiter aus aller Herren Länder, welche von den Reisenden und unseren Stammgästen sehr geschätzt werden.
Von den Wienern wird die D-bar als entspannender Rückzugsort vom Alltagsstress geschätzt.


Welche Besonderheiten erwarten nachtaktive Bar-(ty)-People in der D-Bar?
Unsere Gäste erwartet eine gut sortierte Rum & Whiskey-Auswahl, sowie feine Zigarren aus der Karibik. Außerdem qualitative Cocktails von diversen Klassikern über adaptierte Neuheiten und ausgewählte Signature Drinks mit hausgemachten Sirupen und Bitter, welche theatralisch serviert werden.
Im Sommer begeistert die einzigartige Kulisse über den Dächern Wiens auf unserer Atmosphere Rooftop Bar.

Welche Fähigkeiten benötigt – Ihrer Meinung nach – ein guter Barkeeper, den der Gast sich merkt?

Wie Sie richtig erwähnen, steht natürlich der Gast im Vordergrund. Jeder Gast ist individuell zu behandeln. Diese Fähigkeit bekommt man durch Erfahrung. Einfühlungsvermögen ist jedenfalls sehr wichtig. Weiteres sind Gastfreundlichkeit, Herzlichkeit, Wissen über Spirituosen sowie die korrekte Zubereitung von Cocktails unabdingbar. 
Den Gast kann man beeindrucken indem man ein persönliches Erlebnis für ihn kreiert. Ein Cocktail, der genau auf seinen/ihren Geschmack maßgeschneidert ist oder die Erwartungshaltung bei weitem übertrifft bleibt unvergesslich.


Ganz ehrlich: Wie kommt man als Barkeeper generell an? Ist es ein Beruf mit Sexappeal?
Es ist auf alle Fälle ein Beruf, der einige Vorurteile birgt. Der Barkeeper stellt sich auf den Gast ein. Die Bereitschaft zu flirten ist in einer Club-Bar eher gegeben als in einer Hotelbar. Nichtsdestotrotz kommt es des Öfteren bei gedimmten Licht, schönem Ambiente und guten Drinks zu interessanten Gesprächen.

Verraten Sie uns Ihren ganz persönlichen Lieblings-Drink?
Einen absoluten Favoriten gibt es bei mir nicht. Es finden sich so viele hervorragende Cocktails, dass es schade wäre, sich auf einen zu begrenzen. Zu meinen derzeitigen Favoriten zählen: Negroni, Manhattan, Old Cuban, Prince of Wales, Penicillin, aber auch ein Gin&Tonic sowie ein klassischer Martini Cocktail.
Jede Situation erfordert den passenden Drink.




Lukas Hochmuth shaked und mixt in der 

D-Bar im The Ritz Carlton, Vienna
Schubertring 5-7
1010 Wien
Telefon: 01/31188 - 620

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag 15:00-1:00


www.ritzcarlton.com/vienna

 

d-bar ritz carlton

 

Text: Britta Mesenich
Fotos: The Ritz Carlton, Vienna