Neue Pasticceria mit Triestiner Flair in Wien


Das beliebte Eisgeschäft Ferrari Natural Gelato Manufaktur in der Wiener Innenstadt hat Zuwachs bekommen. Seit Jänner gibt es nun auch das Ferrari Caffè mit selbstgemachten Croissants, Osterpinzen und feinster Pâtisserie.

 

„Qualität ist mein Leben. Deshalb auch der große Aufwand, den wir hier treiben“, so der gebürtige Triestiner Pietro Viscovich voller Begeisterung, wenn er zum Beispiel von seinem direkt aus dem Piemont importierten Sauerteig erzählt. Er ist Basis der händisch erzeugten Cornetti (italienische Croissants), Osterpinzen oder Panettoni, die er im neuen Ferrari Caffè Pasticceria, dem ehemaligen Take Five in der Annagasse, seit Mitte Jänner und an sieben Tagen die Woche seinen Gästen serviert. 100 Jahre alt sei der Urteig und nun heißt es, ihn in der neuen Heimat gut weiterzuführen.

Benannt ist das neue weitläufige Caffè mit Bar und Theke im Eingangsbereich nach seiner Frau Samuela Ferrari-Viscovich, mit der er auch die Ferrari Gelateria, die zu den besten Eisgeschäften Wiens zählt, hundert Meter weiter in der Krugerstraße führt.

Das „Menu“. Wie für ein echtes Caffè üblich soll das Ferrari vor allem für das Tagesgeschäft offenstehen. Italienisches Frühstück mit süßer Pâtisserie und pikanten Pannini, Foccace und Tramezzini, aber auch ein unkomplizierter Lunch mit einer kleinen Auswahl an zwei oder drei Vorspeisen, Paste und Hauptgerichten wie zur Zeit Stockfisch mit Blattsalat werden angeboten. „Es ist uns wichtig, dass wir eine Pasticceria und kein Restaurant sind. Unsere Gäste sind herzlich willkommen, auf einen schnellen Kaffee im Stehen an der Bar vorbeizukommen, auf eine Pasta zu Mittag oder auf einen entspannten Aperitif am Abend“, so Samuela Ferrari-Viscovich. Der hervorragende selbstimportierte Kaffee der Turiner Marke Costaduro, 100 % Arabica, bio und fair trade, kann übrigens an der Bar auch zum Mitnehmen erworben werden. Und Eis aus der Ferrari Gelateria für den Verzehr im Caffè wird es geben, sobald im Schwesterngeschäft die Saison eröffnet ist.

 

Die italienische Belegschaft. Zu fast 100 Prozent italienisch ist auch das Team. Beginnend bei Chef Vincenzo De Liso, der nach seinen Wanderjahren in Australien und nach einer Station in einem italienischen Restaurant in Wien nun für eine authentische und gut funktionierende Küche im Ferrari sorgt. Für das selbstgemachte Sauerteigbrot, die Croissants und alles Süße sorgt Chef-Patissier Florenzo Marin. Eine seiner Bäckerinnen hat früher übrigens in der berühmten Triestiner Pasticceria Giorgi gearbeitet und garantiert für originale Rezepte. Nur die Serviceleitung liegt in den Händen eines Österreichers. Nikolaus Weixelbraun war bis vor kurzem noch Restaurantleiter im Ludwig van, seit Anfang März komplettiert er die Belegschaft im Ferrari Caffè.

Aus Italien importiert ist auch die Einrichtung samt der riesigen braunen Designerlampen, die eine stimmige Atmosphäre schaffen; genauso wie die zwei großen maßgefertigten ovalen Tische in der Mitte des Raumes und die Ausstattung der Pâtisserie.

Ideen für das Ferrari Caffè hat das Ehepaar Ferrari-Viscovich noch viele. So sind, wenn alles einmal gut eingespielt ist, Back-Workshops in der offenen Bäckerei ebenso angedacht wie Liederabende oder eine Tauschbörse für italienische Kochbücher.

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Ferrari Pasticceria Caffè

Annagasse 3, 1010 Wien
Tel. +43 1 512 27 86, E-Mail info@ferrari-gelato.at

www.facebook.com/pg/ferraricaffewien

 

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr

Samstag von 9 bis 20 Uhr

Sonntag von 9 bis 16 Uhr