Japanese Fine Dining neu in Wien: SHIKI

Am 12. Februar 2015 wurde durchgestartet: Zeitgemäße japanische Küche mit europäischen Akzenten, erstklassiger europäischer Servicekultur und ein modernes Ambiente: Mit SHIKI Japanese Fine Dining | Brasserie | Bar eröffnete in der Krugerstraße 3 im ersten Bezirk in Wien ein in Österreich einzigartiges Restaurantkonzept.

Hinter SHIKI steht der in Japan geborene und in Wien aufgewachsene Dirigent und Geiger Joji Hattori, der mit dem Restaurant seine persönliche Vision des Besten aus zwei Welten realisiert. Unterstützt wird er dabei durch ein erfahrenes internationales Team: Takumi Murase als Chef de Cuisine (zuletzt im Restaurant Megu im Hotel The Alpina in Gstaad), Alois Traint als Souschef (zuletzt Flosz), Rico Rassbach als Sushimeister (zuletzt Megu) und Martin Pichlmaier als Restaurantleiter (zuletzt Fabios). Für Architektur und Design zeichnen BEHF Corporate Architects verantwortlich.


 Vier Jahreszeiten, drei Gelegenheiten

 „Im Japanischen bedeutet SHIKI Vier Jahreszeiten, aber auch Dirigieren“, erklärt Joji Hattori. „So wird auch unsere Menükarte viermal im Jahr wechseln und neben den ganzjährigen Klassikern saisonale Spezialitäten bieten.“

Genießen kann man diese in der Brasserie & Bar im vorderen Teil des Restaurants (mittags und abends) oder im eleganten Fine Dining Bereich (mehrgängige Degustationsmenüs, nur abends). Die Bar mit Blick auf die Krugerstraße bietet mit feinen Drinks eine entspannte Umgebung für den Aperitif, aber auch speziell konzipiertes Bar Food wie Tonkatsu Sandwich vom Duroc-Schwein, Sushi Pizzetta mit Fischtartar oder Zitrusfrüchte auf Blattsalaten mit Yuzu-Dressing. „Für SHIKI haben wir eine Küchenlinie mit eigener Handschrift konzipiert, die authentischen Kern mit zeitgemäßer Ausführung und weitgehend regionalen Zutaten verbindet“, so Hattori. 

Wagyu-Beef  trifft Wintergemüse

 Diese Handschrift zeigt sich nicht nur in japanischen Klassikern wie Wagyu-Beef, Sashimi und Tempura, die durch heimische Produkte und neue Techniken eine zeitgemäße Interpretation erfahren, sondern auch in ganz neuen Kreationen wie Akadashi „Miso-Latte“ – einer dunklen Misosuppe auf Tofu-Basis mit Sojamilchschaum im Glas – oder kurzgebratener Gebirgsbachforelle auf Safran-Umami-Sauce mit Forellenkaviar, Satoimo-Knolle, Spinat und Wakame. Darüber hinaus wurden von Chef de Cusine Takumi Murase eine Reihe veganer Gerichte entwickelt, die sowohl bei der veganen „Bento Box Erde“ zu Mittag als auch als mehrgängiges veganes Menü am Abend bestellt werden können. „Bei uns kann man Einflüsse von shōjin ryōri sehen, der veganen Küche der buddhistischen Mönche Japans“, so Hattori, „und die Schwerpunktsetzung in unserem Restaurant hat natürlich auch den Vorteil, im Freundeskreis bei unterschiedlichen Ernährungsphilosophien gemeinsam zum Dinner ausgehen zu können.“ So werden neben der Rückenschnitte vom Wagyu-Rind mit Edelpilzen und Wurzelgemüse in Yuzu-Honig auch heimische Kraut- und Rübengewächse mit Ponzu, rotem Miso und Kanzuri serviert. Ebenso spannend ist die Küche von Sushimeister Rico Rassbach, die sich sowohl mit Vorspeisen wie Sashimi vom Hamachi mit Kanzuri Sauce und Sansho-Pfeffer als auch mit Contemporary Sushi-Variationen „SHIKI Style“ präsentiert – beispielsweise Thunfisch mit Nori-Vinaigrette, Goldbrasse mit Mango-Chutney, Matjes Hering mit Daikon-Kren-Vinaigrette oder Jakobsmuschel mit Trüffelmiso.

 

 Das Beste aus zwei Welten 

Das Restaurant selbst zeichnet sich dabei durch eine elegante, moderne Atmosphäre aus: Gestaltet vom Architektur- und Designbüro BEHF, sind viele individuelle Details verarbeitet – von der handgeschöpften und handbemalten japanischen Papierdecke in der Brasserie bis zur mit Klavierlack gestrichenen Wand im Fine Dining Raum. Die Servicekultur ist klassisch-europäisch und an den Bedürfnissen des Gastes orientiert – so werden neben dem japanischen Nikko- und Narumi-Porzellan nicht nur Stäbchen, sondern standardmäßig auch Besteck aufgedeckt. Auch die besonders umfangreiche Weinkarte präsentiert sich europäischer als jene traditioneller japanischer Restaurants: Neben einer Selektion verschiedener Sake-Qualitätsstufen aus der japanischen Sake-Brauerei Harushika (Präfektur Nara) wird eine große Auswahl österreichischer und französischer Weine angeboten. 


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SHIKI Key Facts

Öffnungszeiten: 

Fine Dining: Di – Sa | 18.00 – 24.00 (last order 23.00) Brasserie: Di – Sa | 12.00 – 15.00 (last order 14.30) & 18.00 – 24.00 (last order 22.00) Bar: Di – Sa | 15.00 – 24.00

 

Preisspanne:

Brasserie: Bento Box (nur mittags) ab 23 Euro, à-la-carte Hauptspeisen ab 25 Euro Fine Dining: 5-gängige Degustationsmenüs 67-100 Euro

 

Shiki

Krugerstraße 3

1010 Wien

Telefon: 01/5127397

Mail: info@shiki.at

www.shiki.at

 


Fotos: © BEHF