Alles Marille – Der Spitzer Marillenkirtag veredelt den Juli mit süßen Früchten

Der Spitzer Kirchenplatz verwandelt sich bereits seit 1950 im Juli zum stimmungsvollen Festgelände. Von 17. bis 19. Juli 2015 zieht eine riesige und genussvolle Vielfalt an Spezialitäten von der Wachauer Marille und das eine oder andere Glas Wachauer Wein Besucher aus nah und fern magisch an.


Kulinarische Highlights sind Marillenknödel aus dem legendären Marillenknödelautomaten, Marmelade, Brände, Nektar und Kuchen – alles aus der einzigartigen Wachauer Marille!

 


Nicht nur traditionelle sondern auch neue Formen der Volksmusik ergänzen das musikalische Programm des Marillenkirtages. Nach dem Frühschoppen am Sonntag wird es hochoffiziell: König Marillus und Prinzessin Aprikosia ziehen majestätisch durch den Ort und genießen ihre kurze, aber intensive Regierungszeit. Um 15.00 Uhr bittet König Marillus nach der Festansprache seine auserwählte Prinzessin Aprikosa zum Tanz.
Welch stattliches Mannsbild das Amt des Marillenkirtagkönigs übernimmt, gehört zu einem gut gehüteten Geheimnis von Spitz.
Die Verleihung der „Goldenen Marille“, die von einem Spitzer Goldschmied gestaltet wurde, gehört ebenfalls zu einem Highlight der Festtage.


Weitere Informationen finden Sie unter www.spitz-wachau.at

Fotos: Günter Kargl, Gurtner

 

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Über die echte Wachauer Marille
Als Urheimat der Marille gilt China. Der Ausbreitungsweg in Westeuropa dürfte über Italien, Spanien, Frankreich geführt haben, während die Donauländer nach neueren
Forschungen die Marille über den Pontus und den Donauweg erhielten.Die Donau als Handelsweg war auch für den Obsttransport von großer Wichtigkeit. Sehr anschaulich wird die Floßschifffahrt im Schifffahrtsmuseum Spitz in den historischen Räumen des ehemaligen Lesehofes des Stiftes Niederaltaich, zu dem Spitz über Jahrhunderte gehörte, gezeigt.
Der bisher älteste Nachweis für den Ausdruck Marille im Donaugebiet findet sich in einer Briefsammlung des Starhembergischen Archives in Eferding bei Linz.
In Süddeutschland, der Schweiz und Österreich setzte sich der Name „Marille“ durch,der wahrscheinlich auf das ital. „armellino“ und ähnliche Bezeichnungen zurückgeht. Diese entstanden wieder aus lat. „armeniaca“, aus Armenien stammend. Aus den Bezeichnungen „Amarellen“, Morellen wurde das Wort „Marille“.
Dass schon zu römischer Zeit im Donauraum der Wachau nachweislich Obstbau betrieben wurde, belegt auch Eugippius in seiner Gedenkschrift über den hl. Severin, die allgemein unter dem Namen „Vita S. Sverini“ bekann ist.


Blütezeit: Anfang April, je nach Wetterlage
Erntezeit: je nach Wetterlage ab Anfang Juli (Dauer: etwa 3 Wochen)
Verkauf: Ab-Hof Verkauf oder Straßenverkauf entlang der B3 zwischen
Aggsbach Markt und Krems sowie an der Ottenschlägerstraße in Richtung
Mühldorf (Spitzer Graben)

Nähere Informationen unter:
www.wachauermarille.at
www.marivino.at